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Der Ring - ein Orchesterabenteuer!

Samstag, 16.05.2026, 19:30 UhrGroßer Saal
VVK ab März
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Der Ring - ein Orchesterabenteuer!

von Richard Wagner, Bearbeitung von Henk de Vlieger

 

Gastspiel der Jenaer Philharmonie unter der Leitung von Christof Prick

Ein strahlender Held, ein sagenhafter Schatz, starke Frauen und eine dramatische Geschichte voller Liebe und Intrigen – Wagners „Der Ring des Nibelungen“ ist legendäre Opernliteratur. Der Zyklus umfasst vier Opern und insgesamt ca. 960 Spielminuten, die sich bei einer Gesamtaufführung über vier Tage erstrecken. Henk de Vliegers Bearbeitung des Wagner-Epos wirkt da wie große Kunst im Taschenformat – in etwas mehr als einer Stunde erlebt das Publikum die Legende um sagenhafte Figuren wie Siegfried, Hagen und Brünnhilde als „Orchesterabenteuer“.

De Vlieger behandelt alle wichtigen Leitmotive der Opern in einer berauschenden Aneinanderreihung von zarter Impression und großem Drama und schöpft dafür aus den Krönungen des wagnerischen Genies. Wagners Ring hat zu vielen sinfonischen Bearbeitungen geführt. Anders als alle bisherigen Bearbeitungen bietet Der Ring – ein Orchesterabenteuer ein sinfonisch strukturiertes Ganzes, das beim Zuhören den Eindruck weckt, als sei das Werk genau so von Wagner konzipiert worden.

 

 

 

Die Jenaer Philharmonie

»Die Jenaer Philharmonie spielt auf einem derart hohen Niveau, dass die Stadt stolz sein kann, ein Orchester dieser Qualität zu haben.«

SIMON GAUDENZ

Die Jenaer Phil­har­mo­nie spielt für das Kul­tur­le­ben der Stadt Jena und des Frei­staats Thü­rin­gen eine bedeu­tende und unver­zicht­bare Rolle. Als größ­tes rei­nes Kon­zert­or­ches­ter Thü­rin­gens ver­fügt sie über eine Strahl­kraft weit über die Stadt- und Lan­des­grenze hin­aus. Die Jenaer Phil­har­mo­nie arbei­tet mit renom­mier­ten Solis­ten und Gast­di­ri­gen­ten zusam­men, die die Qua­li­tät und Spiel­freude des Or­ches­ters schät­zen.

Hei­mat der Jenaer Phil­har­mo­nie ist das 1903 eröff­nete Volks­haus mit sei­nem archi­tek­to­nisch ein­zig­ar­ti­gen und für seine heraus­ra­gende Akus­tik gerühm­ten Ernst-Abbe-Saal, in dem pro Sai­son zwei große Abon­ne­ments­rei­hen und zahl­rei­che Son­der­kon­zerte gespielt wer­den.

Der gerade abge­schlos­sene Mah­ler-Scar­taz­zini-Zyk­lus hat für inter­na­tio­na­les Echo gesorgt und auch dank der her­vor­ra­gend rezen­sier­ten CD-Auf­nah­men die künst­le­ri­sche Aus­strah­lung des Or­ches­ters ver­stärkt. Eine inten­sive Gast­spiel­tä­tig­keit führte die Jenaer Phil­har­mo­nie bereits in die Alte Oper Frank­furt, in die Köl­ner Phil­har­mo­nie, ins Kon­zert­haus Ber­lin, in die Ton­halle Zürich, zum Pari­ser Radio France, ins Kon­zert­haus Dort­mund, in das Ams­ter­da­mer Con­cert­ge­bouw, das Stadt­ca­sino Basel sowie nach Ita­lien, Polen, Slo­we­nien, in die Slo­wa­kei und nach Arme­nien. Zum Jah­res­wech­sel 2018/2019 absol­vierte die Jenaer Phil­har­mo­nie eine erfolg­rei­che China­tour­nee. Nach dem ein­drucks­vol­len Gast­spiel bei den Gus­tav-Mah­ler-Musik­wo­chen Tob­lach im Juli 2022 wurde das Or­ches­ter für den Som­mer 2025 erneut nach Tob­lach ein­ge­la­den.

 

©Foto Jenaer Philharmonie: Nikolaj Lund

Christof Prick

Der in Hamburg geborene Dirigent Christof Prick studierte an der Hochschule für Musik und Theater seiner Heimatstadt und wurde 1974 als Deutschlands damals jüngster Generalmusikdirektor an das Saarländische Staatstheater Saarbrücken berufen. In gleicher Position war er auch von 1977 bis 1986 für das Badische Staatstheater in Karlsruhe und die dortige Badische Staatskapelle verantwortlich, ebenso wie ab 1993 für die Staatsoper Hannover und zuletzt bis 2011 für das Staatstheater und die Bayerische Staatsphilharmonie in Nürnberg.

Christof Prick dirigierte regelmäßig an der Wiener Staatsoper, als Staatskapell-meister der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper und leitete als ständiger Gastdirigent für 15 Jahre zahlreiche Abende und eine jährliche Neueinstudierung an der Sächsischen Staatsoper in Dresden. 

In den USA stand er dem Los Angeles Chamber Orchestra und später ab 2001 für zehn Jahre dem Charlotte Symphony Orchestra als Music Director vor und war zudem regelmäßiger Gast am Pult der Metropolitan Opera in New York.

Für einen langen Zeitraum leitete Christof Prick Arbeitsphasen, Konzerte und Reisen des deutschen Bundesjugendorchesters als dessen ständiger Dirigent. 

Von  2001 bis 2013 war er als ordentlicher Professor für das Hauptfach und die Meisterklasse Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg tätig.

In der Saison 2016/2017 hatte Christof Prick als Chefdirigent die künstlerische Leitung des Beethoven Orchester Bonn übernommen.

Darüber hinaus ist er weiterhin als Dirigent sinfonischer Musik auf diversen Konzertpodien tätig.

Richard Wagners „Ring“ hat der Dirigent als GMD in Saarbrücken, Karlsruhe, Hannover und Nürnberg aufgeführt, wie auch als Gast an der Deutschen Oper Berlin und der Wiener Staatsoper.

 

©Foto: privat

 


Details zur Veranstaltung

Einlass Friedrichsforum: 18.00 Uhr
    Einlass Saal: 19.00 Uhr
      Beginn: 19.30 Uhr

        Veranstalter

        Friedrichsforum
        Friedrichstraße 19
        95444 Bayreuth

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