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Schubert!

Sonntag, 17.05.2026, 18:00 UhrGroßer Saal
VVK ab März
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Schubert!

Gastkonzert des Orchesters der Opernfestspiele Heidenheim mit Joseph Moog (Klavier) und Marcus Bosch (Musikalische Leitung)

Schubert war ein wichtiger Wegbereiter für die nachfolgende Generation der Romantiker, zu der Wagner zählte. Richard Wagner sah in Franz Schubert einen Vorläufer der musikalischen Romantik, dessen Werk, insbesondere das Streben nach Erlösung und die tief empfundene Sehnsucht, ihn inspirierte. Während Schubert die Klassik beendete und den Weg in die Romantik ebnete, entwickelte Wagner diese in seinen Musikdramen weiter. 

Zwei Ouvertüren stehen auf dem Programm, in D-Dur und in C-Dur. Und auch eine weitere orchestrierte Klaviersonate erklingt: Eduardo Browne Salinas hat für die Cappella Aquileia die a-Moll-Sonate D 845 instrumentiert.

Umringt von Schuberts Musik erklingt zudem eines der berühmtesten Klavierkonzerte des Repertoires: Edvard Griegs a-Moll-Konzert wurde durch Schumanns Konzert in derselben Tonart inspiriert, das Grieg gespielt von Clara Schumann gehört hatte. Dennoch dauerte es weitere elf Jahre, bis er sein eigenes Werk vollendet hatte und es schließlich uraufgeführt wurde. Das Konzert ist durch und durch norwegisch: Der Springtanz Halling klingt immer wieder durch. Solist ist der 1987 in Neustadt an der Weinstraße geborene Joseph Moog, den das britische Magazin Gramophone zu den "brillantesten der Pianisten" zählt.

Programm

Franz Schubert – Ouvertüre D-Dur D 12 (8’)
Edvard Grieg – Klavierkonzert a-Moll op. 16 (30’)
***
Franz Schubert – Ouvertüre C-Dur D 591 (8’)
Franz Schubert – Klaviersonate a-Moll D 845 (Orchestrierung: Eduardo Browne Salinas) (40')

©Foto Franca Wrage

Cappella Aquileia - das Festspielorchester der Opernfestspiele Heidenheim

Die Cappella Aquileia steht seit ihrer Gründung im Jahr 2011 als besonderes Orchester für das künstlerische Renommee der Opernfestspiele Heidenheim. Spitzenmusikerinnen und -musiker aus ganz Deutschland und darüber hinaus treffen sich in der Festspielstadt Heidenheim zu regelmäßigen Projekten. Zahlreiche Preise, darunter mit dem Opus Klassik (2021 und 2025) eine der weltweit begehrtesten Auszeichnungen in der klassischen Musik, sowie eine beeindruckende Diskografie und renommierte Gastspieleinladungen belegen den künstlerischen Rang des Klangkörpers.

Außerordentliche Qualität, Bühnenpräsenz, die Freude der Musiker am Besonderen ihrer Zusammenarbeit und kompromisslose Lust am Detail prägen die Cappella Aquileia. Das Orchester der Opernfestspiele und sein Gründer und künstlerischer Leiter Marcus Bosch eröffnen in kammersinfonischer Besetzung und inspiriert von der Aufführungspraxis der Entstehungszeit einen unverstellten Blick auf klassische und romantische Orchestermusik. 

Joseph Moog

Innovative Programme und eine preisgekrönte Diskografie dokumentieren Joseph Moog's umfangreiches Repertoire und stehen für seine einzigartige Künstlerpersönlichkeit, die das Golden Age der Klaviermusik wiederbelebt. Mit leidenschaftlicher Musikalität, facettenreicher Klangästhetik und fesselnder Virtuosität begeistert er seit vielen Jahren weltweit Publikum und Presse.

Ausgezeichnet mit dem Gramophone Classical Music Award, zwei International Classical Music Awards und nominiert für den Grammy ist er auf den großen Bühnen der Welt zuhause.

Die Saison 2025/2026 führt Joseph in große Konzertsäle, zu Festivals und Klangkörpern, darunter sein Debüt mit dem MDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Dennis Russell Davies im Gewandhaus Leipzig, eine Rückkehr in die Tonhalle Zürich, das Auditorium du Louvre in Paris, Piano à Lyon, den Musikverein Wien, Qatar Philharmonic und mehrere Kooperationen mit der Staatskapelle Halle. Außerdem wird er die prestigeträchtige SWR-Reihe 'Internationale Pianisten‘ in Mainz eröffnen. Sein aktuelles Soloalbum 'Belle Epoque‘ beim französischen Label Naive enthält musikalische Juwelen aus den goldenen Jahrzehnten der Klaviermusik zwischen 1860-1940 von Chaminade, Rachmaninov, Bonis, Liszt, Bowen, Alkan, Godowsky, Rosenthal, Rachmaninov und Ravel, neben vielen anderen. Das Album hat begeisterte Kritiken erhalten.

©Foto: Thommy Mardo

Marcus Bosch

Marcus Bosch ist einer der profiliertesten und innovativsten Köpfe der deutschen Dirigentenszene, weltweit gefragter Gastdirigent und Leiter einer überaus erfolgreichen Dirigierklasse. 
Als "neuer Maßstab klassischer Klarheit und Tiefe" - wird sein Dirigieren beschrieben.

Marcus Bosch leitet seit 2010 die Opernfestspiele seiner Heimatstadt Heidenheim, die er zu einem der erfolgreichsten Klassikfestivals Europas ("Best Festival 2025") entwickelt hat, nicht zuletzt durch die Gründung und den Aufbau der festivaleigenen Cappella Aquileia, die mit ihm am Pult mit ihren Konzerten und Aufnahmen u.a. der frühen Verdi Opern, den Theatermusiken Beethovens und den Schumann Sinfonien für Furore gesorgt hat. 
Die “English Gramophone” adelte die Beethoven Aufnahmen zu Referenzeinspielungen und er wurde jüngst von dem renommierten Magazin zu einem der 10 wichtigsten Brucknerdirigenten dieser Tage gezählt.

Der zweifach mit dem “Opus Klassik” ausgezeichnete Dirigent mit brasilianisch-italienischen Wurzeln war nach Kapellmeisterstationen an den Staatstheatern Wiesbaden, Halle und Saarbrücken, Chefdirigent der Kammerphilharmonie Graubünden, GMD in Aachen 2002-2012 und dann von 2011-2018 GMD der Staatsphilharmonie und des Staatstheaters Nürnberg.

Seit 2016 leitet er höchst erfolgreich als Professor die Dirigierklasse in München und das HochschulSinfonieOrchester. Zudem ist er Chefdirigent der Norddeutschen Philharmonie Rostock und Erster Gastdirigent der Bodensee Philharmonie. 
Kommende Projekte führen ihn u.a. nach Peking (Siegfried), Qatar (Philharmonic Orchestra), Catania, Parma (Toscanini), Verona, Palermo, Wexford (Trovatore) und Stuttgart. 
Marcus Bosch war als Gast bei über 100 Orchestern auf der Welt, u.a. der Semperoper und der Staatskapelle Dresden, der Deutschen Oper Berlin, dem DSO und dem RSB Berlin, dem RSO Stuttgart, dem Orchestre national Lyon, den Orchestern in Sevilla, Bilbao, Gran Canaria, an den Opernhäusern in Göteborg, Basel, Verona und Modena. Eine besonders enge Verbindung verbindet ihn mit der Hamburgischen Staatsoper, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Qatar Philharmonic Orchestra, dem Orchestra Sinfonica Siciliana Palermo und dem Orquesta sinfonica des Islas Baleares.

©Foto: Martin Goffing

Cappella Aquileia - Der Film


Details zur Veranstaltung

Einlass Friedrichsforum: 16.30 Uhr
    Einlass Saal: 17.30 Uhr
      Beginn: 18.00 Uhr

        Veranstalter

        Friedrichsforum
        Friedrichstraße 19
        95444 Bayreuth

        Logo Friedrichsforum