Zum Hauptinhalt springen
Eigenveranstaltung

La Diva

Sonntag, 11.10.2026, 18:00 UhrGroßer Saal
Übersicht
  • Teilen
  • Kalendereintrag

Veranstaltung zum Kalender hinzufügen

La Diva

Ein berauschender Abend in der Oper

Arien, Ouvertüren und Intermezzi von Puccini, Verdi und Dvořák

©Foto: D. Cojocaru

Olga Busuioc, Sopran

Die aus Moldawien stammende Sopranistin Olga Busuioc ist mehrfache Preisträgerin internationaler Gesangswettbewerbe wie der Operalia Placido Domingo, Francisco Viñas in Barcelona Gran Teatre del Liceu, St. Moniuszko in Polen und des Belvedere-Wettbewerbs in Wien. Von Placido Domingo wurde sie eingeladen, Mimi in La Bohème in Los Angeles, bei der Dinner Gala Domingo in Salzburg und im Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia zu singen. Zudem sang sie in Konzerten zu Ehren von Luciano Pavarotti in Modena. Zu den weiteren Höhepunkten ihrer Karriere zählen Auftritte auf Bühnen wie die Philharmonie de Paris, das Teatro Real Madrid, die Dutch National Opera, das Teatro di San Carlo, das Glyndebourne Festival, die Polish National Opera, das Hungarian State Opera House, Müpa Palace of Arts. Zu Ihrem Repertoire gehören die Titelrollen in Tosca, Madama Butterfly, Manon Lescaut, Iolanta sowie Partien von Tatjana in Eugen Onegin, Michaela in Carmen, Margherita und Elena in Mefistofele, Liù in Turandot, Anna in Le Villi, Gräfin Almaviva in Le nozze di Figaro, Desdemona in Otello und Antonia/Giulietta in Les Contes d'Hoffmann. 2023/24 war Olga Busuioc in Prag und bei den Opernfestspielen Heidenheim als Cio-Cio-San in Madama Butterfly und in Stuttgart als Elisabeth in Don Carlos zu erleben. 2025/26 kehrt sie erneut als Desdemona in Otello an die Staatsoper Stuttgart zurück.

Marcus Bosch, Musikalische Leitung

Einer der profiliertesten und innovativsten Köpfe der deutschen Dirigentenszene, weltweit gefragter Gastdirigent und Leiter einer überaus erfolgreichen Dirigierklasse leitet Marcus Bosch seit 2010 die Opernfestspiele seiner Heimatstadt Heidenheim, die er zu einem der erfolgreichsten Klassikfestivals Europas entwickelt hat, nicht zuletzt durch die Gründung und den Aufbau der festivaleigenen Cappella Aquileia, die mit ihm am Pult mit ihren Konzerten und Aufnahmen u. a. der frühen Verdi-Opern, den Theatermusiken Beethovens und den Schumann-Sinfonien für Furore sorgen.

Der mit dem Opus Klassik ausgezeichnete Dirigent mit brasilianisch-italienischen Wurzeln war nach Kapellmeisterstationen an den Staatstheatern Wiesbaden, Halle und Saarbrücken jüngster GMD Deutschlands in Aachen, Chefdirigent der Kammerphilharmonie Graubünden und dann GMD der Staatsphilharmonie Nürnberg und des Staatstheaters. Seit 2016 leitet er höchst erfolgreich als Professor die Dirigierklasse in München und das Hochschulsymphonieorchester.

Marcus Bosch war als Gast bei über 100 Orchestern auf der Welt, sein Opernrepertoire umfasst mehr als 100 Musiktheaterwerke. Die CD-Live-Mitschnitte der Sinfonien von Anton Bruckner mit dem Sinfonieorchester Aachen sorgten international für Furore. Auch die Brahms-Einspielungen bestätigten die herausragende Qualität, die Bosch mit dem Aachener Orchester erreicht hatte. In Nürnberg glückte Marcus Bosch ein ähnliches Kunststück mit der Einspielung aller Dvořák-Sinfonien sowie der Sinfonischen Dichtungen. Klassik.com sprach von einem „Glücksgriff für alle Dvořák-Fans“.

Überhaupt geht der „Hör-Verführer“, wie ihn Deutschlandfunk Kultur nannte, immer wieder neue, innovative Wege: Er entwickelt beständig neue Konzert- und Veranstaltungsformate, dirigierte 2008 die weltweit erste frei zugängliche Live-Internetübertragung (Salome in Aachen) und 2012 die erste live in Kinos übertragene Opernpremiere (Tristan und Isolde in Nürnberg). Mit dem Nürnberger Klassik Open Air leitete er wiederholt die größte Klassikveranstaltung Europas.

Marcus Bosch ist Vorsitzender der GMD- und Chefdirigent*innen-Konferenz.

©Foto: Martin Goffing

Capella Aquileia

Musik anders fühlen

Außerordentliche Qualität, Bühnenpräsenz, die Freude der Musiker am Besonderen ihrer Zusammenarbeit und kompromisslose Lust am Detail prägen die Cappella Aquileia. Das Orchester der Opernfestspiele und sein Gründer und künstlerischer Leiter Marcus Bosch eröffnen in kammersinfonischer Besetzung und inspiriert von der Aufführungspraxis der Entstehungszeit einen unverstellten Blick auf klassische und romantische Orchestermusik.

Die Cappella Aquileia steht seit ihrer Gründung im Jahr 2011 als besonderes Orchester für das künstlerische Renommee der Opernfestspiele Heidenheim. Spitzenmusikerinnen und -musiker aus ganz Deutschland und darüber hinaus treffen sich in der Festspielstadt Heidenheim zu regelmäßigen Projekten. Zahlreiche Preise sowie eine beeindruckende Diskografie und renommierte Gastspieleinladungen belegen den künstlerischen Rang des Klangkörpers.

Gastspielreisen führten das Orchester der Opernfestspiele in die Schweiz, nach Frankreich, Italien, in die Kölner Philharmonie und zum Festival Europäische Kirchenmusik nach Schwäbisch Gmünd. Namhafte Musiker*innen und Schauspieler*innen wie Michael Volle, Lise de la Salle, Camille Thomas, Lena Neudauer, Vesselina Kasarova oder Katharina Thalbach gehören zu den künstlerischen Partner*innen der Cappella Aquileia.

 

© Foto: Franca Wrage


Details zur Veranstaltung

Einlass Friedrichsforum: 17.00 Uhr
    Einlass Saal: 17.30 Uhr
      Beginn: 18.00 Uhr

        Veranstalter

        Friedrichsforum
        Friedrichstraße 19
        95444 Bayreuth

        Logo Friedrichsforum