Zum Hauptinhalt springen
Eigenveranstaltung

La Diva

Sonntag, 11.10.2026, 18:00 UhrGroßer Saal
Übersicht
  • Teilen
  • Kalendereintrag

Veranstaltung zum Kalender hinzufügen

La Diva

Ein berauschender Abend in der Oper

Programm

Gioacchino Rossini
Ouvertüre zu La gazza ladra

Giacomo Puccini
„O mio babbino caro“ aus Gianni Schicchi

Francesco Cilea
Intermezzo aus Adriana Lecouvreur

Giacomo Puccini
„Vissi d’arte, vissi d‘amore“ aus Tosca

Amilcare Ponchielli
Tanz der Stunden aus La Gioconda

Alfredo Catalani
„Ebben? Ne andrò lontana“ aus La Wally

Giuseppe Verdi
Ouvertüre zu La forza del destino

Giuseppe Verdi
„Pace, pace, mio Dio“ aus La forza del destino

Bedřich Smetana
Ouvertüre zu Prodaná nevěsta

Bedřich Smetana
Furiant aus Prodaná nevěsta

Bedřich Smetana
„Och, jaký žal! … Ten lásky sen“ aus Prodaná nevěsta

Bedřich Smetana
Tanz der Komödianten aus Prodaná nevěsta

Antonín Dvořák
„Měsíčku na nebi hlubokém“ aus Rusalka

Georges Bizet
Ouvertüre zu Djamileh

Camille Saint-Saëns
„Mon coeur s’ouvre à ta voix“ aus Samson et Dalila

Georges Bizet
Ouvertüre zu Carmen

©Foto: D. Cojocaru

Olga Busuioc, Sopran

Olga Busuioc wurde 1986 in Moldawien in eine Familie angesehener Musiker geboren und entwickelte schon früh ihre Leidenschaft für die Oper. Ihre Mutter, die Mezzosopranistin Tatiana Busuioc, war ihre erste Gesangslehrerin, während ihr Vater, der Tenor Nicolae Busuioc, sie durch seine umfangreiche internationale Karriere in die Kunst der Bühnenperformance einführte. Olga Busuioc schloss ihr Studium an der Akademie für Musik, Theater und Bildende Künste in Chișinău ab, bevor sie ihre künstlerische Ausbildung in Italien unter der Leitung der legendären Sopranistin Mirella Freni fortsetzte.

Als Preisträgerin mehrerer der weltweit renommiertesten Gesangswettbewerbe gewann Olga Spitzenpreise bei Operalia – Plácido Domingo, dem Internationalen Gesangswettbewerb Francisco Viñas, dem Internationalen Gesangswettbewerb Stanisław Moniuszko und dem Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb. Diese Erfolge begründeten ihre internationale Karriere und führten zu Einladungen von Plácido Domingo für Auftritte in Los Angeles, Salzburg und Valencia sowie bei Gedenkkonzerten zu Ehren von Luciano Pavarotti in Modena.

Sie stand auf den Bühnen vieler der weltweit führenden Opernhäuser und Konzertorte, wie die Philharmonie de Paris, das Teatro Real Madrid, die Niederländische Nationaloper, das Teatro di San Carlo, das Glyndebourne Festival, die Polnische Nationaloper, die Ungarische Staatsoper, das Müpa Budapest, die Staatsoper Stuttgart, die Staatsoper Hannover, das Prager Nationaltheater, die Bühnen Bern sowie viele andere renommierte internationale Bühnen.

Ihr Repertoire umfasst viele der großen lyrischen und Spinto-Sopranrollen, darunter die Titelrollen in Tosca, Madama Butterfly, Manon Lescaut und Rusalka sowie Elisabeth de Valois (Don Carlos), Desdemona (Otello), Tatiana (Eugen Onegin), Mimì (La Bohème), Iolanta, Liù (Turandot), Micaëla (Carmen), Margherita/Elena (Mefistofele), Anna (Le Villi), Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro) und Antonia/Giulietta (Les Contes d’Hoffmann).

In der Spielzeit 2026/2027 tritt Olga Busuioc an bedeutenden Opernhäusern in der Schweiz, in Prag, Frankfurt und an weiteren internationalen Häusern auf und erweist sich in einigen der anspruchsvollsten Rollen des Opernrepertoires ihre Position als eine der führenden lyrischen Spinto-Sopranistinnen ihrer Generation.

Marcus Bosch, Musikalische Leitung

Einer der profiliertesten und innovativsten Köpfe der deutschen Dirigentenszene, weltweit gefragter Gastdirigent und Leiter einer überaus erfolgreichen Dirigierklasse leitet Marcus Bosch seit 2010 die Opernfestspiele seiner Heimatstadt Heidenheim, die er zu einem der erfolgreichsten Klassikfestivals Europas entwickelt hat, nicht zuletzt durch die Gründung und den Aufbau der festivaleigenen Cappella Aquileia, die mit ihm am Pult mit ihren Konzerten und Aufnahmen u. a. der frühen Verdi-Opern, den Theatermusiken Beethovens und den Schumann-Sinfonien für Furore sorgen.

Der mit dem Opus Klassik ausgezeichnete Dirigent mit brasilianisch-italienischen Wurzeln war nach Kapellmeisterstationen an den Staatstheatern Wiesbaden, Halle und Saarbrücken jüngster GMD Deutschlands in Aachen, Chefdirigent der Kammerphilharmonie Graubünden und dann GMD der Staatsphilharmonie Nürnberg und des Staatstheaters. Seit 2016 leitet er höchst erfolgreich als Professor die Dirigierklasse in München und das Hochschulsymphonieorchester.

Marcus Bosch war als Gast bei über 100 Orchestern auf der Welt, sein Opernrepertoire umfasst mehr als 100 Musiktheaterwerke. Die CD-Live-Mitschnitte der Sinfonien von Anton Bruckner mit dem Sinfonieorchester Aachen sorgten international für Furore. Auch die Brahms-Einspielungen bestätigten die herausragende Qualität, die Bosch mit dem Aachener Orchester erreicht hatte. In Nürnberg glückte Marcus Bosch ein ähnliches Kunststück mit der Einspielung aller Dvořák-Sinfonien sowie der Sinfonischen Dichtungen. Klassik.com sprach von einem „Glücksgriff für alle Dvořák-Fans“.

Überhaupt geht der „Hör-Verführer“, wie ihn Deutschlandfunk Kultur nannte, immer wieder neue, innovative Wege: Er entwickelt beständig neue Konzert- und Veranstaltungsformate, dirigierte 2008 die weltweit erste frei zugängliche Live-Internetübertragung (Salome in Aachen) und 2012 die erste live in Kinos übertragene Opernpremiere (Tristan und Isolde in Nürnberg). Mit dem Nürnberger Klassik Open Air leitete er wiederholt die größte Klassikveranstaltung Europas.

Marcus Bosch ist Vorsitzender der GMD- und Chefdirigent*innen-Konferenz.

©Foto: Martin Goffing

Capella Aquileia

Musik anders fühlen

Außerordentliche Qualität, Bühnenpräsenz, die Freude der Musiker am Besonderen ihrer Zusammenarbeit und kompromisslose Lust am Detail prägen die Cappella Aquileia. Das Orchester der Opernfestspiele und sein Gründer und künstlerischer Leiter Marcus Bosch eröffnen in kammersinfonischer Besetzung und inspiriert von der Aufführungspraxis der Entstehungszeit einen unverstellten Blick auf klassische und romantische Orchestermusik.

Die Cappella Aquileia steht seit ihrer Gründung im Jahr 2011 als besonderes Orchester für das künstlerische Renommee der Opernfestspiele Heidenheim. Spitzenmusikerinnen und -musiker aus ganz Deutschland und darüber hinaus treffen sich in der Festspielstadt Heidenheim zu regelmäßigen Projekten. Zahlreiche Preise sowie eine beeindruckende Diskografie und renommierte Gastspieleinladungen belegen den künstlerischen Rang des Klangkörpers.

Gastspielreisen führten das Orchester der Opernfestspiele in die Schweiz, nach Frankreich, Italien, in die Kölner Philharmonie und zum Festival Europäische Kirchenmusik nach Schwäbisch Gmünd. Namhafte Musiker*innen und Schauspieler*innen wie Michael Volle, Lise de la Salle, Camille Thomas, Lena Neudauer, Vesselina Kasarova oder Katharina Thalbach gehören zu den künstlerischen Partner*innen der Cappella Aquileia.

 

© Foto: Franca Wrage


Details zur Veranstaltung

Einlass Friedrichsforum: 17.00 Uhr
    Einlass Saal: 17.30 Uhr
      Beginn: 18.00 Uhr

        Veranstalter

        Friedrichsforum
        Friedrichstraße 19
        95444 Bayreuth

        Logo Friedrichsforum