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Sinfoniekonzert Orchesterverein Bayreuth

Sonntag, 18.10.2026, 19:00 UhrGroßer Saal
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Sinfoniekonzert des Orchestervereins Bayreuth

Meisterwerke der Romantik

Robert Schumann: Klavierkonzert a-Moll op.54

10 Jahre lang hatte Robert Schumann ausschließlich für Klavier komponiert. 1840 ermutigte ihn seine frischgebackene Frau Clara, dass er auch für Orchester schreiben solle. Drei große sinfonische Werke entwarf Schumann daraufhin gleichzeitig im Frühsommer 1841 in Leipzig. 

Direkt nach Abschluss seiner 1.Sinfonie op.38 begann er mit einem Werk für seine Frau, eine „Phantasie für Clavier und Orchester“. „Das Clavier ist auf das feinste mit dem Orchester verwebt.  Man kann sich das eine nicht denken ohne das andere.“, schwärmte Clara Schumann über dieses Werk. 1845 schließlich arbeitete Schumann die „Phantasie“ nochmals um. Es entstand das dreisätzige Klavierkonzert a-Moll op.54. Orchester und Klavier sind vom ersten Takt an gleichberechtigt. Trotz seiner Dreisätzigkeit hat das Werk den Charakter einer Phantasie behalten. 

Mehr als hundert Mal hat Clara Schumann das Werk ihres Mannes, das zum Innbegriff des romantischen Klavierkonzerts geworden ist, öffentlich gespielt. 

"Das Klavierkonzert a-Moll op. 54 von Robert Schumann ist vermutlich das empfindlichste, heikelste, speziellste aller Klavierkonzerte", sagt Hélène Grimaud. Im Konzert des Orchestervereins übernimmt die Pianistin Hanna Park den Solopart.

 

Antonín Dvořák - Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 “Aus der neuen Welt”

Als Antonin Dvořák 1892 mit 51 Jahren zum Direktor des New Yorker Konservatoriums berufen wurde, sollte er eine eigene Nationalmusik schaffen. "Den Einfluss von Amerika muss ein jeder, der Gespür hat, herausfühlen", schrieb Dvořák über seine Neunte.

Dvořák wollte die Musik, die er in den USA kennenlernte, nicht kopieren, sondern ließ sich davon inspirieren. Das Werk ist gleichermaßen von musikalischen Eindrücken aus Dvořáks tschechischer Heimat wie aus den Vereinigten Staaten geprägt: Die Pentatonik, die besonders die berühmte Englischhorn-Melodie im Adagio bestimmt, ist sowohl in der slawischen wie in der amerikanischen Volksmusik zu finden. Auch die vielen rhythmischen Überraschungen im Kopfsatz reflektieren böhmische Folklore ebenso wie Spirituals. 

Am 16. Dezember 1893 wurde die Dvoraks „Neunte“ von den New Yorker Philharmonikern mit sensationellem Erfolg uraufgeführt.

Das musikalisch geschulte New Yorker Publikum spürte nach der Erstaufführung, dass es gerade den absoluten Höhepunkt der musikalischen Romantik gehört hatte – das bis dahin beste sinfonische Schaffen der Epoche.

Hanna Park

Hanna Park wurde in Südkorea geboren und absolvierte dort ihr Bachelorstudium im Fach Klavier. Ab 2012 setzte sie ihre künstlerische Ausbildung in Deutschland fort: zunächst bei Prof. Ludger Maxsein in Essen, anschließend bei Prof. Bernhard Endres an der Hochschule für Musik Nürnberg, wo sie den Master „Klavier Konzert Solist“ erwarb. Anschließend vertiefte sie ihre Ausbildung in der Klavierpädagogik (Diplom und Master) bei Prof. Michael Wessel und Prof. Wolfgang Döberlein an der Hochschule für Evangelische Kirchenmusik Bayreuth. Während dieser Zeit wurde sie durch ein Deutschlandstipendium gefördert und war zudem zeitweise als Lehrbeauftragte tätig.
Weitere künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Paul Badura-Skoda, Helmut Deutsch und Wolfgang Manz.
Hanna Park konzertiert international als Solistin sowie in vielfältigen kammermusikalischen Besetzungen und in der Liedgestaltung, insbesondere im Klavierduo mit dem Pianisten Soohyeon Kim. Darüber hinaus widmet sie sich der Korrepetition und der Zusammenarbeit mit Chören. 
Als Solistin und Kammermusikerin trat sie unter anderem mit dem Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen, den Hofer Symphonikern sowie dem Orchesterverein Bayreuth und dem Orchesterverein Öhringen auf. Mit dem Orchesterverein Bayreuth interpretierte sie 2022 das 3. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven und wurde daraufhin erneut eingeladen.
Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit unterrichtet sie Klavier an der städtischen Musikschule Nürnberg.

Informationen

Einlass Friedrichsforum: 18.00 Uhr
    Einlass Saal: 18.30 Uhr
      Beginn: 19.00 Uhr

        Veranstalter

        Orchesterverein Bayreuth