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Rafal Blechacz

Freitag, 23.10.2026, 19:30 UhrGroßer Saal
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Ludwig van Beethoven Klaviersonate cis-Moll op. 27/2 »Mondscheinsonate«
Johann Sebastian Bach Französische Suite Nr. 6 BWV 817 & Fantasie und Fuge a-Moll BWV 944
Frédéric Chopin 4 Mazurken op. 33 · Scherzo Nr. 1 h-Moll op. 20 & Sonate Nr. 2 b-Moll op. 35

Bach und Chopin mögen auf den ersten Blick wenig gemein zu haben, doch eint sie beide eine durchaus neue Art, das Klavier zu behandeln. Bach, den man nicht in die Schublade des musikalischen Barock einschließen kann, schuf ein außergewöhnliches Lehrbuch der Klaviermusik, dessen Einzelstücke auch in Wahnfried erklangen. Wagner, der keinen Komponisten so schätzte wie Bach, hat gewusst, was er dem Komponist der Fugen, aber auch der quasi romantischen Stücke aus den höchst fantasievollen Suiten verdankt, in denen sich formale Strenge und spielerische Leichtigkeit vollkommen verbanden. Ganz und gar Romantiker war Chopin. Auch dessen Werke wurden in Wagners Haus gelegentlich gespielt, weil Wagner wusste, welchen Rang und welch melodische Schönheit und harmonische Originalität die Salonstücke des polnisch-französischen Komponisten besitzen. Beethovens
»Mondscheinsonate« erklang ebenfalls in Bayreuth – eine der berühmtesten Klaviersonaten eines Meisters, den Wagner außerordentlich schätzte.


Rafal Blechacz begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel und besuchte mit acht Jahren die Staatliche Artur-Rubinstein-
Musikschule in Bydgoszcz. Im Mai 2007 schloss er sein Studium an der Feliks-Nowowiejski-Musikakademie Bydgoszcz ab. Seit 1996 wurde er bei verschiedenen Musikwettbewerben ausgezeichnet. 2005 gewann Blechacz als erster Pole seit Krystian Zimerman (1975) den bedeutenden Chopin-Wettbewerb in Warschau. Zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs wurde kein zweiter Preis vergeben, um den Abstand zum ersten Preisträger deutlich zu machen. Mehrere seiner CD-Einspielungen wurden mit Preisen ausgezeichnet. Er zählt heute zu den weltbekannten Pianisten und wir sind froh, ihn erstmals in Bayreuth erleben zu können.

Informationen

Einlass Friedrichsforum: 18.30 Uhr
    Einlass Saal: 19.00 Uhr
      Beginn: 19.30 Uhr

        Veranstalter

        Gesellschaft der Kulturfreunde Bayreuth e.V.
        www.kulturfreunde-bayreuth.de