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Eigenveranstaltung

Ein deutsches Requiem

Samstag, 31.10.2026, 19:30 UhrGroßer Saal
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Ein deutsches Requiem - Johannes Brahms

Johannes Brahms: Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81

Johannes Brahms, Ein deutsches Requiem nach Worten der Heiligen Schrift, op. 45

 

Eigentlich steht bei der Vertonung eines Requiems der Fahrplan fest: die Liturgie der katholischen Kirche gibt die Richtung vor. Nicht so bei Brahms: er orientierte sich bei der Auswahl seiner Texte nicht am traditionellen Kanon des Requiems als Totenmesse, sondern wählte aus Texten des Alten und Neuen Testamentes in der Fassung der Lutherbibel vor allem solche aus, in denen der Trost der Hinterbliebenen im Mittelpunkt steht. Brahms gestaltete sein Deutsches Requiem nicht als Trauermusik, sondern zum Trost derer, „die da Leid tragen“, also als eine von Ernst, Würde und Zuversicht getragene Musik für die Lebenden: „Was den Text betrifft, so will ich bekennen, dass ich recht gerne auch das ‚Deutsche‘ fortließe und einfach den ‚Menschen‘ setzte“. Weiter beteuerte Brahms „Ich habe meine Trauermusik vollendet als Seligpreisung der Leidtragenden“.

 

Maryna Zubko / Sopran 

Martin Berner / Bariton 

RBS Europa Choir 

Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach 

Jeremy Jackman / Dirigent 

 

Dirigent 

Jeremy Jackman begann seine musikalische Laufbahn als Chorsänger an der St. Paul’s Cathedral und setzte später sein Studium am Junior Music College und an der Universität fort. Als Sänger trat er europaweit auf und wurde 1978 zum Laienkantor an der Westminster Cathedral ernannt, bevor er 1980 zu den King’s Singers stieß, mit denen er ein Jahrzehnt lang international auf Tournee ging und Aufnahmen machte. 

Anschließend konzentrierte er sich auf das Dirigieren und leitete den Belfast Philharmonic Choir (1991–97) sowie den London Philharmonic Choir (1992–94). Zwanzig Jahre lang war er als musikalischer Leiter des English Baroque Choir tätig und dirigierte bedeutende Werke des Chor-Orchester-Repertoires mit Orchester in führenden Konzerthäusern wie der Londoner Royal Festival Hall und der Royal Albert Hall. 

Als Komponist und Arrangeur umfasst sein Werk unter anderem „Veni Emanuel“ für Chor, Kinderchor, Solisten und Orchester sowie „Who Shall Hold the Heart of Man“ für Chor, Bariton und Orgel. Sein jüngstes Auftragswerk „Space and Time“ für Orchester und zwei Chöre wurde 2023 in den Blackheath Halls uraufgeführt. 

 

Chor 

Der RBS Europa Choir setzt sich aus erfahrenen Sängerinnen und Sängern zusammen, die in Chören in ganz Europa und darüber hinaus ihre Heimat haben. 

Zuletzt führte der Chor „Ein Deutsches Requiem“ in Dresden auf. Der RBS Europa Choir sang zudem bedeutende Chorwerke in der Kathedrale von Burgos (Spanien), in Notre-Dame in Paris, im Manuel-de-Falla-Auditorium in Granada sowie in der National Concert Hall in Dublin. 

 

Maryna Zubko

Die ukrainisch-deutsche Sopranistin Maryna Zubko wurde für ihre Rollen der Anna Bolena, Maria Stuarda sowie der Agathe und Desdemona von der regionalen sowie internationalen Presse gefeiert und vom Publikum bejubelt. Solistische Aufgaben in etlichen Opern- und Operettenproduktionen brachten Maryna Zubko außerdem u. a. auf die Bühne des Staatstheaters Darmstadt, des Musiktheaters im Revier Gelsenkirchen, des Theaters Heidelberg und der Opernfestspiele Immling. Konzertant tritt Maryna Zubko mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, mit der Prague Royal Philharmonic, mit der Thüringen Philharmonie Gotha Eisenach und mit den Frankfurter Sinfonikern auf. Ihre künstlerische Tätigkeit führte sie u. a. nach Belgien, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich und in die Schweiz. 

 

Martin Berner

Martin Berner war viele Jahre festes Ensemblemitglied an den Theatern von Aachen und Nürnberg und sang dort neben den großen Mozart-Partien auch italienisches und französisches Repertoire, sowie deutsches Fach. Seine freiberufliche Tätigkeit führte den Hamburger Bariton in den letzten Jahren an zahlreiche namhafte Theater und Konzerthäuser. Er gastierte unter anderem an den Opernhäusern von Hannover, Köln und Basel und am Münchner Gärtnerplatztheater. Im Opern- wie im Konzertbereich arbeitete er mit Dirigenten
wie Marcus Bosch, Hans-Christoph Rademann, Marco Comin und Alessandro De Marchi. Auftritte führten den Künstler in den Münchner Gasteig, die Hamburger Laeiszhalle, das KKL in Luzern und die neue Pariser Philharmonie.

Mit dem Symphonieorchester Aachen unter der Leitung von Marcus Bosch sind verschiedene CD-Aufnahmen erschienen. Eine Aufnahme von Franz Schuberts »Die schöne Müllerin« wurde kürzlich veröffentlicht. 

 

Die Vogtland Philharmonie ist ein überregional agierendes Orchester mit einzigartig vielfältigem Spektrum: klassische Sinfoniekonzerte und Serenaden, festliche Galas, stilvolle „Konzerte in historischen Kostümen“, berühmte Filmmusiken mit Großbildwand und modernste Cross-Over-Produktionen füllen kleine Konzertsäle ebenso wie riesige Festivalgelände. Zur Förderung des musikalischen Nachwuchses entwickelte das Orchester außerdem erfolgreiche Projekte wie die Bildungskonzertreihe „Kids meet Classic“. Pro Jahr stehen durchschnittlich 150 Konzerte im Spielplan der 65 Musiker und Musikerinnen.

Als „Musikalischer Botschafter“ gastiert der Klangkörper in Konzerthäusern der Region und bedeutenden Musikzentren nahezu aller europäischen Länder, wie dem Goldenen Saal des Musikvereins Wien, den Haydn-Saal auf Schloss Esterházy in Eisenstadt oder dem Gewandhaus zu Leipzig. Er war mehrfach Gast in der Türkei, China und den USA und ist bewährter Partner beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen, beim Internationalen Akkordeonwettbewerb Klingenthal und dem Greizer Stavenhagen Wettbewerb.

 

Details zur Veranstaltung

Einlass Friedrichsforum: 18.30 Uhr
    Einlass Saal: 19.00 Uhr
      Beginn: 19.30 Uhr

        Veranstalter

        Friedrichsforum
        Friedrichstraße 19
        95444 Bayreuth

        Logo Friedrichsforum