Nürnberger Symphoniker & Olga Bezsmertna
Freitag, 16.04.2027, 19:30 Uhr
Claude Debussy Prélude à l’après-midi d’un faune
Ernest Chausson Poème de l’amour et la mer
César Franck Symphonie d-Moll
Mit dem »Prélude à l’après-midi d’un faune« schuf Claude Debussy 1892 – 94 eines der bezauberndsten Orchesterwerke des musikalischen Impressionismus. Es markiert zugleich den Durchbruch zu seiner eigenen Tonsprache. Sein Freund und Kollege Ernest Chausson schrieb mit dem »Poème de l’amour et la mer« sein bekanntestes Opus. Zwar ist es noch ein wenig Richard Wagner verpflichtet, doch öffnete Chausson 1899 mit der Symphonischen Dichtung für Violine und Orchester auf seine melancholische Weise die Tür zum Impressionismus. Sein Lehrer César Franck war klassischer orientiert, doch wurde seine berühmte d-Moll- Symphonie aufgrund seiner süffigen Melodienseligkeit und dramatischen Passagen ein Liebling der internationalen Spielpläne.
Jonathan Darlington debütierte 1984 am Pariser Théâtre des Champs Elysées. 1991 wurde er Assistent des Generalmusikdirektors an die Pariser Bastille-Opéra. 2002 bis 2011 war er GMD der Duisburger Philharmoniker, dann bis 2018 Music Director der Vancouver Opera in Kanada. In Nürnberg startete Marlis Petersen ihre Karriere. Am Stadttheater trat sie 1994 ihr erstes Engagement an. Später war sie Mitglied des Ensembles der Deutschen Oper am Rhein. 2002 gab sie in der Titelrolle von Alban Bergs »Lulu« ihr Debüt an der Wiener Staatsoper, einer Partie, die sie berühmt machte. Weitere Debüts folgten an der Bayerischen Staatsoper, den
Salzburger Festspielen, der Los Angeles Opera und der Berliner Staatsoper. Zuletzt sang sie die Marietta in der »Toten Stadt« in München und demnächst die Marie in »Wozzeck« an der Wiener Staatsoper. Viermal wurde sie von der Zeitschrift »Opernwelt« zur »Sängerin des Jahres« ernannt.
Informationen
Veranstalter
Gesellschaft der Kulturfreunde Bayreuth e.V.
www.kulturfreunde-bayreuth.de
